Wie das WDG ins Internet kam...

Eine Entscheidung des Lehrerkollegiums gibt den Startschuss. Im Differenzierungsangebot in der Jgst. 10 soll der Einsatz neuer Medien, insbesondere des Internet, erprobt werden. Das WDG nimmt zu diesem Zweck am Programm "Schulen ans Netz" teil und erhält einen multimediafähigen Rechner, einen ISDN-Anschluss und freie Telefoneinheiten der Telekom. Das war 1996.

Das Thema "Erfahrungen und Einsatz der Möglichkeiten des Internet im Unterricht" ist somit von Beginn an im gemeinsamen Interesse der Lehrerschaft.

Nach einem halben Jahr werden die Gremien der Schulgemeinde über die Erfahrungen informiert. Das Augenmerk liegt auf drei deutlich unterschiedenen Aspekten: Informationsbeschaffung, Präsentation und Möglichkeiten der Kommunikation, wobei die Präsentation zunächst hintenan gestellt wird. Auch mögliche finanzielle Folgekosten und technische Installationen werden in einem Konzept berücksichtigt.

In einem nächsten Schritt beschließt die Lehrerkonferenz, den Aufbau eines Intranets mit Internetzugang zu forcieren. Parallel werden schulinterne Einführungsveranstaltungen für das Lehrerkollegium angeboten.

Die Lehrerschaft erhält einen jederzeit zugänglichen Internetanschluss mit Drucker. Der Weg vom Einschalten des Rechners bis zum Öffnen der ersten Seite wird durch eine kleinschrittige Hilfestellung nachvollziehbar.

Im Herbst 1997 nimmt das Projekt "WDG ins Internet" langsam konkrete Formen an. Erstmals werden nun auch Schüler und Eltern in den Entwicklungsprozess einbezogen. Die Elternschaft installiert den Arbeitskreis Intranet/Internet, der sich über den Zeitraum eines Jahres in vier Arbeitsgruppen folgende Ziele gesetzt hat:

1. Erstellung einer Website zur Information und Präsentation des WDG im Internet
2. Aufbau eines Intranets und eines Präsentationsraumes
3. Formulierung einer Stellungnahme des WDG zur Bedeutung der neuen Medien
4. Entwicklung von Gesichtspunkten für den Einsatz des Mediums in konkreten Unterrichtssituationen
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Die ca. 30 Schüler, Eltern und Lehrer arbeiten intensiv und konstruktiv an den selbstgewählten Teilaufgaben. Ein Jahr später stellen die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse der Lehrerkonferenz, der Elternpflegschaft und der Schülervertretung vor. Die erstellten Papiere werden von allen Gremien einstimmig angenommen.

Zu diesem Zeitpunkt bestehen als Ergebnis der Arbeitsgruppe bereits ein erster Grobentwurf, ein inhaltliches Konzept und eine Themenstruktur für die WDG-Website. Mit Zustimmung sämtlicher Gremien formiert sich eine Redaktion aus Schülern, Eltern und Lehrern, die von nun an für die weitere Ausgestaltung und Aktualisierung verantwortlich ist.

 

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Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (www.wdg.de) - St.Klein (Ehemaliger), N.Peikert -  März 1999

 

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