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Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal | Start > Schule > Wer wir sind >

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1998–2005
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Das Wahrzeichen des WDG steht um 15 Uhr am 7. April 2005 wieder auf seinem Sockel und empfängt die Schulgemeinde und Gäste am Schultor. Eine Tafel informiert über Meinungen der Schulgemeinde.
[Die WZ berichtete in Ihrer Samstagsausgabe]


Pallas Athene und die Paläste / Kunst-Kollektion 2005: Der Zufall inspirierte Wolfgang Schmitz / Manchmal gibt der pure Zufall künstlerischer Betätigung zusätzliche Inspiration. So geschehen bei der Rundschau Kunst-Kollektion 2005: Durch einen Hörfehler beim Telefonieren wandelte sich der ursprünglich angedachte Titel des Beitrags von Wolfgang Schmitz in der Rundschau-Ankündigung von „Pallas Athene" in „Palace Athene". Für den Wuppertaler Kunst-Professor Grund genug, seine Auseinandersetzung mit der Göttinnenstatue am Dörpfeld-Gymnasium um einen neuen Blickwinkel zu erweitern: „Ich wurde hellhörig und hellsichtig für den Dialog zwischen der Statue und den sie umgebenden 'Palästen', also Stadthalle, Stadtsparkasse und Gymnasium."

Herausgekommen ist eine „graphische Geschichte" in zehn Schritten, deren einzelne Blätter im Rahmen der Vorstellung der Rundschau Kunst-Kollektion 2005 gemeinsam mit den Werken von Giuseppe Medagli und Renate Löbbecke Anfang November im Von der Heydt-Museum präsentiert werden.

Wolfgang Schmitz, geboren 1934 in Marl, gehört zu den profiliertesten Köpfen der Wuppertaler Kunstszene. Von 1981 bis 1999 lehrte er als Professor an der Hochschule für Künste in Bremen, sein Werk wurde unter anderem mit dem Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal und dem Karl Ernst Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Für die Kunst-Kollektion hat er vom 10. September bis zum 10. Oktober seine Eindrücke der „Pallas Athene''-Statue und ihrer viel diskutierten Geschichte direkt auf die Druckplatte gezeichnet – und das aus technischen Gründen spiegelverkehrt. Schmitz verknüpft dabei seine Impressionen vorn Johannisberg mit dem Pallas-Athene-Portrait des Malers Franz von Stuck im Kölner-Wallraf-Richartz-Museum.


In seiner typischen Manier setzt Schmitz mit der Motivauswahl genau dort an, wo historische Kunst unseren Alltag durchdringt. Die Beschäftigung mit der Athene-Statue war für ihn aber auch ein Stück Autobiographie des eigenen Zeichnens: Durch den Vater an das Zeichnen herangeführt gehörten die Reproduktionen von Skulpturen der 30er und 40er Jahre im Münchner Haus der Kunst zu seinen ersten Kunsteindrücken. Schmitz: „Auch wenn die Formsprache der Pallas Athene am Dörpfeld-Gymnasium eher die der 50er Jahre ist, so war doch rückblickend mein Zeichnen am Tor des Gymnasiums auch ein Zeichnen vor den Toren der eigenen Jugend." Die überraschende Ausweitung des Themas führte am Ende dazu, dass sich die Zahl der einzelnen Motive verdoppelte: Zehn verschiedene Perspektiven mit einer Auflage von jeweils 15 Exemplaren werden im Rahmen der Rundschau Kunst-Kollektion 2005 zu haben sein - natürlich handsigniert und nummeriert zum Preis von 49 Euro pro Blatt. Kunstfreunde müssen noch exakt bis zum 4. November gedulden: Dann beginnt der Verkauf unmittelbar im Anschluss an die offizielle Präsentation der Werke im Von der Heydt-Museum (Beginn 16 Uhr). [Text aus der Seite www.wuppertaler-rundschau.de herauskopiert.]














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